Kunst bei STRUCTUR3D Sieben Atompops des Düsseldorfer Künstlers Thomas Schönauer als 3D-Modelle in unserem Shop.
STORIES 1. Juli 2011
Thomas Schönauer – dreidimensionale Kunst
Die Skulpturen und Bilder von Thomas Schönauer erforschen die dritte Dimension. Da sind vor allem seine Atompops, haufen- und turmartige Strukturen aus polierten Edelstahlkugeln, mit denen er Raum und Zwischenraum erlebbar macht. Sieben dieser Atompops sind nun als 3D-Modelle in unserem Shop erhältlich.
Thomas Schönauer ist ein Künstler mit Entdeckerlust und großer Neugier. Wenn er in seinem Düsseldorfer Atelier arbeitet, sprühen schon mal Funken und schweres Gerät kommt zum Einsatz. Denn Schönauers bevorzugter Werkstoff ist Stahl. Daraus fertigt er seine kraftvollen, manchmal monumentalen Skulpturen und auf Stahlplatten entstehen auch seine Malereien. Schönauers Werke sind expressiv und raumgreifend, denn sie nutzen die dritte Dimension. Auch seine Bilder. Das macht sie so lebendig und körperhaft.
Geboren im Jahr 1953 in Düsseldorf, studierte Schönauer zunächst Germanistik, Romanistik und Philosophie und arbeitete währenddessen als Assistent im Atelier des Bildhauers Friedrich Wertmann. Nach einem Studienaufenthalt am Manitoba Institute of Design im kanadischen Winnipeg gründete er 1978 sein eigenes Atelier in Düsseldorf. Heute gehört Schönauer zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern unserer Zeit. Seine Kunst findet man in Europa, Südamerika und Asien sowohl im öffentlichen Raum, als auch in großen Museen und repräsentativen Gebäuden. Schönauer geht es in seinen Werken vor allem um das Zusammenwirken von Material, Körper und Geist. Auch das Verhältnis zu Architektur und Technik spielt dabei eine wesentliche Rolle. So arbeitet der Künstler zusammen mit renommierten Architekten wie HPP oder AS&P – Albert Speer & Partner an verschiedenen Großprojekten.
Zu den bekannten Schöpfungen Schönauers gehören unter anderem die „Skydrops“, bei denen er amorphe Stahlkörper über schmale Stege miteinander verknüpft und damit Strukturen schafft, die dem Betrachter wie in Bewegung erscheinen. Auch bei den „Atompops“ steht der Kontrast zwischen dem harten, schweren Stahl und der Dynamik der einzelnen Elemente im Vordergrund. Die Atompops bestehen aus silbern glänzenden Edelstahlkugeln unterschiedlicher Größe, die er mit Farbe übergossen hat. Die Skulpturen sind abstrahierte Darstellungen von Atomen, den Bausteinen unserer Welt. Durch die polierte Oberfläche spiegeln sich die Kugeln ineinander und erzeugen neue unendliche Räume. Das macht die Atompops so faszinierend, denn es entstehen virtuelle Räume in der realen Welt. Ein Spiel mit der Dreidimensionalität.
Wer die Atompops gerne in architektonischen Visualisierungen nutzen möchte, findet bei STRUCTUR3D ab jetzt sieben verschiedene
3D-Modelle der Skulpturen. Weitere Infos zu Thomas Schönauer und seinen Werken gibt es auf
www.thomas-schoenauer.de.